Dr. med. Hilpert Düsseldorf

Lipödem behandeln in Duisburg

Das Lipödem ist eine durch die deutsche Gesellschaft für Phlebologie etablierte Diagnose.

Laut aktuellen Berichten gibt es mehrere Millionen an Lipödem erkrankte Patienten in Deutschland.

Das Lipödem ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung, meist bei Frauen vorkommend, welche sich durch eine Fettgewebsvermehrung und Fettgewebsverteilungsstörung, vor allem an den Extremitäten, kennzeichnet. Betroffen ist das Unterhautfettgewebe, meist der Oberschenkelregionen, der Unterschenkel oder auch der Arme. Die genauen Entstehungsvorgänge der Erkrankung sind nicht komplett geklärt. Das Krankheitsbild ist in den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Phleobologie ausführlich dargestellt und wissenschaftlich begründet. Das Krankheitsbild bewirkt zudem oftmals eine Ausgrenzung aus der Gesellschaft und eine Stigmatissierung, da es oftmals auch mit Adipositas (Fettleibigkeit) fälschlicherweise in Zusammenhang gebracht wird.

Lipödem und Lymphödem

Unterscheiden muss der Arzt zwischen einem Lipödem und einem Lymphödem. Das Lipödem lässt sich in Ausprägungsstadien einteilen, manchmal bleibt es jahrelang nicht richtig diagnostiziert. Diese Krankheitsbilder unterscheiden sich voneinander und haben unterschiedliche Therapieansätze.

Lipödem

Lipödeme entstehen durch zu viel Fettgewebe, welches sich vermutlich durch eine genetische, familiäre Vorbelastung oder auch durch hormonelle Faktoren begründen. Ein Lymphödem ist eine Störung der Funktion der Lymphbahnen, dies kann durch andere Erkrankungen, Operationen etc. hervorgerufen werden.

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Lymphödem

Eine Lipohypertrophie ist eine Störung der Fettgewebsverteilung, die meist an den seitlichen Oberschenkeln (sogenannte Reithosen) oder auch an anderen Lokalisationen des Körpers auftritt. Sie ist bei weitem nicht so ausgeprägt wie das Lipödem. Auch Erkrankungen der Blutgefäße wie zum Beispiel Krampfadern können ähnliche Symptome eines Lipödemes verursachen.

Die Lipödem Symptome

Der Krankheitsbeginn bleibt zunächst meistens unerkannt, da er nicht plötzlich einsetzt. Die betroffenen Patienten bemerken eine Zunahme des Fettgewebes, kombiniert mit einer Schmerz- und Druckempfindlichkeit sowie erhöhter Neigung zu blauen Flecken (Hämatomen) vor allem an den Beinen.

Diese Symptome sind vergesellschaftet mit einem Missverhältnis der Körperproportionen. Bei normalem oder auch schlankem Oberkörper ist ein vergrößerter Unterkörper- und erhöhter Extremitätenumfang zu erkennen.

Diese Morphologie erzeugt bei den Patientinnen einen sehr hohen Leidensdruck, zum einen aufgrund der Schmerzsymptomatik, zum anderen aufgrund des ästhetisch störenden Befundbildes der Erkrankung. Falsch behandelt, versuchen die Patienten durch Sport, Diäten, aufwendige Prozeduren der Gewichtsreduktion, eine Verbesserung zu erzielen. All diese Maßnahmen nehmen wenig oder gar keinen Einfluss auf das Krankheitsbild.

Die Behandlung des Lipödem

Die richtige Behandlung des Lipödem setzt sowohl eine konservative Strategie durch physikalische Entstauungstherapie, manuelle Lymphdrainage (zum dem Lipödem kann sich zusätzlich ein Lymphödem bilden), Tragen von Kompressionsstrümpfen etc. und insbesondere eine Operation in Form einer Absaugung des Fettgewebes und somit einer Lipodekompression voraus.

Viele Patienten können das Tragen von Kompressionsstrümpfe nicht lange tolerieren oder in ihren Berufsalltag integrieren. Zudem verstärken Kompressionsstrümpfe mit hoher Kompressionsklasse ( Klasse III) die Beschwerden in Form von Schmerzen, da das Gewebe druckempfindlich ist.

Die Erkrankung kann letztendlich nicht geheilt, sie kann aber an Ihrem Fortschreiten gehindert werden.

Die Lipodekompression beinhaltet eine Liposuktion, also ein Absaugen des Fettgewebes. Dies ist die einzige effektive Maßnahme um den erhöhten Anteil des Fettgewebes einerseits zu verringern, den Umfang an den Extremitäten zu reduzieren und andererseits vor allem die Schmerzsymptomatik zu verringern.

Das Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie erforscht seit Jahrzehnten die Eigenschaften des Fettgewebes. Zahlreiche Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie führen Fettabsaugungen sehr häufig, meist aus ästhetischen Gründen durch. Dies ist einer der häufigsten Eingriffe in Deutschland.

Die Methode der wasserstrahlassistierten Liposuction (WAL) ermöglicht es, Fettgewebe sehr schonend zu entfernen, ohne z.B. Blut- oder Lymphgefäße zu zerstören. Rechtzeitig diagnostiziert kann eine Liposuction gerade in Anfangsstadien der Erkrankung sehr gute Behandlungserfolge aufweisen.

Die Kosten der Behandlung

Die operative Behandlung des Lipödemes ist durch den gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) als nicht positives Behandlungsverfahren (NUB) bewertet. Dies bedeutet, dass in den meisten Fällen keine Kostenübernahme einer operativen Behandlung durch die Krankenkasse erfolgt. Aktuell wird darüber diskutiert, ob eventuell die Leistung vom Lipödem behandeln mittels einer Liposuktion in den Leistungskatalog aufgenommen wird.

Lange Gutachtenprozesse, Attesterstellungen und Sozialgerichtsprozeße bewirken bei den betroffenen Patienten Frust und keine Verbesserung des Krankheitsbildes.

Die Phlebologische Chirurgie hilft in diesen Fällen durch eine effektive Lipödem Therapie, deren Kosten z.B. einer Operation individuell bestimmt werden und sich nach Lokalisationen, wie z.B. der Extremitäten, eingrenzen lassen können.

Finanzierung der Behandlung vom Lipödem in Duisburg

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